Offene Tastatur-Mechanik einer Öllerer-Harmonika in der Werkstatt
Werkstatt — InnovationDeutsches Patent · DE 199 60 833

Die konische Tastatur

Eine Verfeinerung der offenen Tastatur, die man nicht sieht — und vor allem nicht hört. Georg Öllerer senior hat ein Geräusch zum Verschwinden gebracht, das andere bis heute in Kauf nehmen.

Bei der offenen Tastatur liegt jede Taste sichtbar in ihrer Führung — schön, aber empfindlich. Wer schnell und mit Gefühl spielt, drückt sie selten exakt senkrecht; dann streift sie ihre Führung, und ein feines Klappern schleicht sich in jede ruhige Passage. Georg Öllerer senior hat die Taste selbst neu gedacht: eine konische Form, die ihr genau dort Spielraum gibt, wo die Hand sie aus der Senkrechten bringt — und dem Klappern den Platz nimmt.

Wie genau, behalten wir für uns.
Patentzeichnung Fig. 1: die offene Tastatur einer diatonischen Steirischen Harmonika
Patentschrift · Fig. 1

Das Ergebnis spürt man sofort und hört man nie: Die Tastatur antwortet ruhig und exakt, bis in den schnellsten Lauf — und redet nie dazwischen. Es ist genau die Art von Detail, die niemand bewusst bemerkt und die trotzdem den Unterschied macht zwischen einem Instrument und einem guten Instrument.

Erdacht von Georg Öllerer senior, gemeinsam mit Franz Hillebrand, und beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen — eine von mehreren Weiterentwicklungen, die eine Öllerer von einem bloßen Nachbau unterscheiden.